Rahmenprogramm

Max Liebermann, Esel am Strand von Noordwijk, 1908, Privatbesitz © GDKE/Landesmuseum Mainz (Ursula Rudischer)

Überblicksführungen durch die Sonderausstellung 
ab dem 14. Oktober jeden 2. Sonntag um 11 Uhr sowie jeden Dienstag um 18 Uhr. 

Kuratorenführung mit Dr. Karoline Feulner 
30. Oktober, 4. Dezember 2018, 15. Januar 2019, jeweils um 18 Uhr. 
Anmeldung bitte an: anmeldung.muspaed(at)gdke.rlp.de
Zusatztermine: 
20. Januar 2019; 14.30 Uhr und 5. Februar 2019, 18 Uhr (Achtung: Die Führungen sind ausgebucht!)

Führungen für Gruppen
Anmeldung bitte an: anmeldung.muspaed(at)gdke.rlp.de

"Max Slevogts Orient" 
10. Januar 2019, 18 Uhr
Prof. Dr. Gregor Wedekind (Institut für Kunstgeschichte/Universität Mainz)

"Slevogts illustrierte Speisekarten - ein Beitrag zur Kulinaristik" 
22. Januar 2019, 18 Uhr
Dr. Armin Schlechter (LBZ/Pfälzische Landesbibliothek Speyer)

Im Rahmen des Winterprogramms "Es blaut die Nacht" laden wir Sie ein, im Januar einige Abendstunden mit kreativen Diskussionen über Gemälde von Max Slevogt zu verbringen: 

Termine: 

9. Januar 2019, 18:30 – 20 Uhr:
„Der andere Blick“ mit Prof. Dr. Kirsten I. Grimm und Dr. Karoline Feulner:
Sand, Meer und Dünen aus naturwissenschaftlicher Perspektive
Kosten: Museumseintritt plus 1 Euro

23. Januar 2019, 18:30 – 20 Uhr:
„In Licht gebadet“ mit Restauratorin Dr. Eva Brachert:
Maltechnische Herausforderungen in Gemälden Slevogts
Kosten: Museumseintritt plus 1 Euro

Slevogt, Mozart, Beethoven und Zemlinsky
3. Februar 2019, 11 Uhr

Programm:
Wolfgang Amadeus Mozart: Die Zauberflöte. Transkription für Klavier: Alexander Zemlinsky
Ludwig van Beethoven: Variationen für Cello und Klavier über Themen aus der Zauberflöte

Mitwirkende:
Mathis Bereuter (Klavier), Uschik Choi (Klavier und Cello), Friedrich Dieckmann (Vortrag)

Die musikalisch-literarische Matinee blickt auf Max Slevogts großangelegtes Radierwerk zu Mozarts „Zauberflöte“, das vor 100 Jahren bei Paul Cassirer erschien und nun zum 150. Geburtstag des Malers und Zeichners in einer kommentierten Neuausgabe veröffentlicht wurde.
Der Berliner Schriftsteller und Kulturhistoriker Friedrich Dieckmann, der diese Radierungen 1984 erstmals zusammen mit Slevogts Vorzeichnungen und Schikaneders Operntextbuch herausgab, wird den Weg des Malers zu diesem graphischen Hauptwerk umreißen, das nach eingehenden Vorarbeiten am Ende des Ersten Weltkriegs im pfälzischen Neukastel entstand.
Zwei junge Berliner Musiker, Mathis Bereuter und Uschik Choi, tragen zu Slevogts graphischen Interpretationen musikalische Zauberflöten-Annäherungen von Ludwig van Beethoven und Alexander v. Zemlinsky vor: die beiden Variationswerke des jungen Beethoven für Cello und Klavier über Themen aus der „Zauberflöte“ und Transkriptionen für Klavier zu vier Händen, mit denen Alexander v. Zemlinsky 1902 einen Beitrag zur „Mozart-Renaissance“ des frühen 20. Jahrhunderts vorlegte.

Der deutsch-österreichische Pianist Mathis Bereuter vereinigt sich in den beiden Duo-Stücken mit dem koreanischen Cellisten und Pianisten Uschik Choi. Sie spielen aus Mozarts berühmter Musik vierhändig die populären Arien und Chöre, die in Zemlinskys Bearbeitung neu und zugleich vertraut klingen.

Die Konzertkarten sind gleichzeitig Eintrittskarten für die Sonderausstellung „Ein Tag am Meer. Slevogt, Liebermann und Cassirer“, die nur noch bis 10. Februar zu sehen ist!
Eintritt: 20,- Euro (ermäßigt 15,- Euro)
Vorverkauf an der Museumskasse, Restkarten an der Tageskasse.

Das aktuelle Buch von Friedrich Dieckmann Max Slevogts Randzeichnungen zu Mozarts Zauberflöte (Knecht-Verlag Landau 2018) kann in Rahmen eines Sonderverkaufs am 3. Februar erworben werden.

Anlässlich des 150. Geburtstags ihres Ehrenbürgers Max Slevogt haben sechs Winzer gemeinsam aus Leinsweiler eine Wein-Edition aufgelegt.
Jedes Weingut steuert einenEdition bei, die Flaschen sind etikettiert mit Zeichnungen Slevogts, der Weinkarton ist gestaltet mit impressionistischen Werken des Künstlers. Zwei Winzer werden exklusiv am 3. Februar diese Pfälzer Weine anbieten!

 

Das Café im Museum mit kleiner Karte ist am 3. Februar von 10 h bis 16.30 h geöffnet.

Max Slevogt und seine Netzwerke
29./30. November 2018

Die wissenschaftliche Tagung wird vom Max Slevogt-Forschungszentrum mit seinen Projektpartnern der GDKE/Landesmuseum Mainz, der Johannes Gutenberg-Universität/IKM und dem LBZ/Pfälzische Landesbibliothek Speyer gemeinsam ausgerichtet.

Gegenstand der Tagung sind die intellektuellen, künstlerischen und ökonomischen Netzwerke Max Slevogts. Der Umfang und die Vielfalt seines Schaffens, der Radius und die Fülle seiner Aktivitäten – von der Ausbildung an der Münchner Kunstakademie über seine Zugehörigkeit zur Berliner Secession, seine geschäftlichen Verbindungen mit Kunsthändlern, Kunstkritikern und Verlegern, seine Professur an der Akademie der Künste in Berlin, seine Arbeiten für Bühne und Oper, seine zahlreichen Freundschaften mit seinen Modellen und seinen Sammlern – machen Slevogt zu einer exemplarischen Künstlerexistenz der Zeit vor dem 1. Weltkrieg und der Weimarer Republik. Der Workshop verspricht sich neben der vertieften Erforschung von Max Slevogts Werk grundsätzliche Aufschlüsse über die Kunstszene Deutschlands im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts sowie über die Intellektuellengeschichte der Weimarer Republik. Eine Publikation der Beiträge ist vorgesehen.

Flyer zur Tagung mit Programmdetails: Download

1. Workshop Sandbilder: 
Ca. 5 – 11 Jahre, Grundschule bis 6. Klasse 
Material: Sand, Muscheln, Karton, Kleber

Idee: Sandbilder in Bezug zu „Ein Tag am Meer“. Kreatives Arbeiten und Auseinandersetzen mit dem Thema Sonne, Strand, Sand…
Sowie Bezug zu Wüstenbild Slevogt, bei dem der Maler selbst Sandkörner auf der Leinwand „miteingemalt hat“ 

2. Workshop Traumfänger:
Ca. 12 – 16 Jahre, Sek I, 6. bis 10. Klasse
Material: Holzringe, Garn, Perlen, Federn 

Idee: Knüpfen eines Traumfängers mit Garn in Bezug zu Indianerschmuck (Federn), wie ihn Slevogt in den Bildnissen seiner Kinder malte. Indirekter Bezug: ein Netzwerk knüpfen! Das Knüpfen von Fäden ist wie das Knüpfen von Freundschaften, so wie sich verschiedene Künstlerfreundschaften vernetzt haben. Weiterer Bezug: Netz zum Fischernetz, Muschelfischer, der in der Ausstellung zu sehen sein wird 

3. Führung mit Filmeinführung im Zeitraum
Oberstufenschüler (11. Bis 13. Klasse)

Anstelle eines praktischen Workshops bieten wir ein Gespräch über den „Beruf Künstler“ an, das dafür nötige Netzwerk, die Möglichkeiten der Selbstvermarktung, die Tätigkeit eines Galeristen etc.

Fortbildung: 24. Oktober 18, 10 - 15 Uhr

Gang durch die Ausstellung mit der Kuratorin Frau Dr. Feulner sowie die Vorstellung unseres Workshop-Angebots für Schüler aller Klassenstufen und der Handreichung für Lehrer. Eingeladen sind Lehrer*innen aller Schularten und –stufen.
PL-Nummer: 18ST007202
Die Veranstaltung ist als den dienstlichen Interessen dienend anerkannt.
Anmeldung: ellen.loechner(at)gdke.rlp.de oder lisa.illing(at)gdke.rlp.de 

Handreichung für Lehrkräfte 

Download